Denkmodelle und Klarheit

Aufgrund der hohen technischen Möglichkeiten moderner Computer ist die Frage heute nicht mehr wer die Aufgabe mit den wenigsten Zeilen Quelltext löst oder welcher Code am schnellsten läuft, sondern wie die in den Sprachen angelegten Denkmodelle sich in den Lösungen niederschlagen. Softwareentwickler müssen heute darauf achten die abstrakten Denkmodelle und die Klarheit des daraus resultierenden Quelltextes nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei ist die Klarheit unabhängig von der Programmiersprache und mitunter eine schwierige Disziplin. Vergleicht man zum Beispiel die Python- mit der Java-Lösung des Linux Magazins Wettbewerbs, so fällt sofort der unterschiedliche Grad der Klarheit/Struktur und Kommentierung der Quelltexte auf. Python ist eine kurze und pragmatische Programmiersprache, die ich selbst oft für automatische Quelltext-Verarbeitungen verwende. Diese Sprache bringt alle Möglichkeiten für Strukturierung, Kommentierung, ja selbst den objektorientierten Ansatz mit. Entscheidend ist auch bei Python was daraus gemacht wird. Geben Sie doch einfach einmal den Begriff Lesbarkeit bei Google ein und lesen Sie mehr dazu.
Gerne stelle ich mich der Kritik über mein Python-Skript zur Erstellung eines Indexes. Dazu sollte man wissen, daß Joachim Mailänder grundsätzlich Texte (z.B. für Dokumentation oder Artikel) in einer einfachen Auszeichnungssprache erstellt. Denn damit ist die komfortable automatische Weiterverarbeitung, Konvertierung oder wie in diesem Beispiel der Extraktion von Informationen über Python möglich. Wenn Sie das Beispiel nachvollziehen möchten, downloaden Sie die 7zip-Datei jomPyText und Testen Sie mit der Python-Umgebung 2.7.

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