Hintergrund zu MaiWiki

Meine täglichen Notizen, oder die Basis-Dokumentation schreibe ich grundsätzlich im ASCII-Textformat. Früher verwendete ich einen eigenen Syntax der Auszeichnung von Textteilen. Doch schnell erkannt ich die einfachen und guten Möglichkeiten des MediaWiki Formats. Als Programmierer waren mir von Anfang an die Vorteile von offenen Textformaten bewusst:

  • ASCII-Texte können praktisch in jedem Editor bearbeitet werden
  • Einfache und schnelle Weiterverarbeitung durch Tools
  • Einfache Entwicklung eigener Tools egal durch welche Programmiersprache
  • ASCII-Texte sind plattformunabhängig

Spätestens seit der großen Öffentlichkeit des Internets, oder der steigenden Zahl von Linux- oder Mac OSX-Benutzer ist die Plattformunabhängigkeit ein wichtiges Kriterium.
Jeder, der schon einmal eine umfassende Dokumentation erstellt hat, weiß wie wichtig dann Funktionen für die effektive Navigation innerhalb der Texte sind. Nicht zuletzt wegen der Links in Texten und der damit verbundenen intuitiven Bedienung, hat sich das Internet in den 90iger Jahren durchgesetzt.
Eine oft verwendete Möglichkeit der Strukturierung von Dokumentationen, die wir auch von Wikipedia her kennen, besteht darin, je Artikel eine Textdatei zu verwenden. Dann müssen aber über eine Technik die Artikel zusammengehalten werden. Nicht nur auf Windows bietet es sich an, die Dateien dann über Ordner zu strukturieren. Ordner-Strukturen sind aber nicht plattformunabhängig. Nicht nur wegen diesem Nachteil hat Joachim Mailänder das Open Source Projekt MaiWiki gestartet. Es verbindet die Vorteile von Texten im Wiki-Format, mit dem Vorteil eines Editor mit integrierter Struktur, in Java also plattformunabhängig implementiert.

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